Come l'oleandro von Gabriella Badalamenti.
Dieses ist eine Geschichte, inspiriert durch Tatsachen und Erfindungen "eines Ehrenmannes". Es ist die Leben-Geschichte von Faro Badalamenti, wie er selbst sie der Frau seines Neffen, der sehr jungen und naiven Gabriella Badalamenti, Mitglied einer gutbürgerlichen Familie, erzählte.
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Es geschah in einer Region von Sizilien, die Historiker als den Geburtsort der Mafia definieren. Es ist der Hauch vergangener Zeiten und die romantische Atmosphäre der Erzählung die unsere junge Zuhörerin in ihren Bann zieht: ein abenteuerliches Leben wird zur Seele eines Märchens. Faros Lebensgeschichte spielt sich in einer Gebirgslandschaft ab, in der er stolz, manchmal wie ein Wolf unter Lämmern lebt, weil es eine Welt ist, in der "Du ein Lamm bist, oder Du ein Wolf wirst". Er ist ein wegen Mordes an einem Forstarbeiter gesuchter Mann seit seiner frühen Jugend. Faros einziger Führer ist seine ungewöhnliche Klugheit, die er in tausenden von Sprichwörtern und den praktischen Lebens-Richtlinien findet, die die tausendjährige Seele der sizilianischen Identität sind. Der Eindruck der jungen Zuhörerin, die ihre Erinnerungen aufschreibt, ist der "eines Heldes, fähig mit den Tieren zu sprechen".
Das Schicksal wollte das Faro Badalamenti wirklich wie ein mittelalterlicher Ritter oder eine patriarcharchische Figur lebte. Alles beginnt mit einer Familienvendetta und einem abenteuerlichen Lebensstil, in dem sich Clan-Kämpfe mit schnellen Waffengefechten abwechseln. Da ist nur sehr wenig Zeit für die Liebe außerhalb der Tyrannei seiner Gesellschaft, außerhalb der Gewalttätigkeit und des Verrates, die nicht eimal sein eheliches Schlafzimmer verschonen. Im sizilianischen Dialekt gibt es das Wort "Vertrauen" nicht: es gibt nur die Vergangenheitsform des Verbes "vertrauen" wie in dem Satz: "Er vertraute ihnen und starb!", Gabriella Badalamenti weiss um dieses biologische Schicksal. Es ist eine alte Tragödie, die sich wiederholt, die ihr eigenes Leben kennzeichnete und gleichzeitig fasziniert mit der Anziehung für das Abenteuer "wie der Geruch des giftigen Oleanders". Der Verfasser offeriert dem Leser ihre Geschichte wie ein grausames Märchen: möglicherweise das erste Märchen über die Mafia.
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